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Die Arbeiten an unserer Orgel gehen nun wieder weiter.

Nach Monaten haben die Behörden die Baufreigabe für den zweiten großen Bauabschnitt erteilt. Das Warten ist vorbei, und die Orgelbauer haben sogleich angefangen, kräftig zu arbeiten. Erste Ergebnisse können Sie auf den folgenden Fotos erkennen.

Sichtbar ist hier zunächst das Anglikanische Schwellwerk auf der Nordempore in Richtung Nordost.

Von der Nordempore fällt hier der Blick auf das so genannte Gehäuse. Der Farb­an­strich unterscheidet sich bewusst kaum vom Weiß der Kirchenwände, so dass das Werk in raffinierter Weise für die eben­erdig stehenden Betrachtenden nur bei genauerem Hinsehen wahr­nehm­bar ist.

Deutlich sichtbar sind von hier oben die geöffneten Jalousien des Gehäuses. In diesem "Kasten" mit sehr massiven Wänden befinden sich die Register des Schwellwerkes. Mit Tritten an den beiden weit entfernt positionierten Spieltischen kann das Öffnen oder das Schließen der Jalousien durch den/die Spielende/n stufenlos reguliert werden und so der Klang damit “anschwellen” oder ein Descrescendo erzeugt werden.

Das ist so ganz anders als es bei der Vor­gänger-Orgel auf der Westempore war. Die dortigen relativ dünnen Schwell­werk­wände wurden - soweit möglich - inzwischen bereits verstärkt, um auch hier eine größere Schwellwirkung von leise bis laut zu ermöglichen.

Das neue ebenerdig gelegene und im Aufbau befind-
liche Schwellwerk Süd.

Von der Nordempore nun also in die ebenerdig gelegene Südsakristei, in der bisher vor allem die Truhenorgel und viele Podeste gelagert werden: Das neue Schwellwerk Süd ist gut sichtbar, weil hier noch kein Gehäuse aufgebaut wurde.

Deutlich erkannt man, dass einzelne Pfeifengruppen auch “hochgebänkt” werden können, um den Platz optimal auszunutzen oder manchmal auch, um eine klangliche Hervorhebung zu ermöglichen. Ab dem nächsten Bau­abschnitt, wenn die Elektrik gelegt sein wird, werden auch die derzeit noch nicht aufgestellten Pfeifen an ihren Ort kommen.

Die Südsakristei bietet deshalb einen idealen Platz, weil sie sowohl vom Kirchenraum akustisch nicht abgetrennt ist, als auch für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die eigentlichen Schwell­vorrichtungen können aus finanziellen Gründen aber derzeit leider nicht eingebaut werden.

Oben auf der Westempore werden gerade die neuen so genannten Pfaffengitter-Türen installiert. Sie sind farblich dem bestehenden Gehäuse nachempfunden, das aus den 50er-Jahren des vorigen Jahrhunderts stammt und von S.K.H. Philipp Herzog von Württemberg nach dem 2. Weltkrieg gestiftet worden war. Die neuen Türen umschließen schützend das Innere mit der Tuba bzw. der Trompete - inklusive deren Technik - und veredeln den Klang dieser beiden extrovertierten Zungenregister.

Wenn keine unerwarteten Hürden auftauchen, scheint es wahrscheinlich, dass die Orgel im Sommer fertiggestellt wird. Einweihungs-Gottesdienste und Konzerte sicher zu planen, ist aber weiterhin - auch wegen Covid 19 - mit vielen Unsicherheitsfaktoren nur schwer möglich.

Leider ist inzwischen die Amtszeit von Herrn Codekan Dr. Gottfried Claß, beendet und sein Ruhe­stand hat begonnen. Wir sind ihm sehr dankbar für seinen wirklich großen Einsatz! Herrn Dr. Claß und seiner Familie wünschen wir einen gesegneten neuen Lebensabschnitt!

Vom Schlosskirchengemeinderat wurde inzwischen Kirchengemeinderat Walter Eyrich berufen, um den Fortschritt über die weiteren Arbeiten seitens der Gemeinde zu verantworten. Dankens­wer­terweise engagiert sich Herr Eyrich sehr, hat sich in die Orgelthematik eingearbeitet und unterstützt das Projekt intensiv.

Da seit zwei Jahren Corona-bedingt fast keine Benefizveranstaltungen durchgeführt werden konnten, sind wir Ihnen umsomehr für Ihre Unterstützung dankbar, wenn Sie z.B. die Patenschaft für eine Orgelpfeife oder ein ganzen Register übernehmen!
Informationen dazu finden Sie auf der Homepage schlosskirchen-orgel.de